Problem erkannt – Problem gebannt!

Gesetzliche Impressumpflichten sind nicht zu unterschätzen
Dienste-Anbieter haben ihr Impressum «unmittelbar erreichbar» zu halten

Wem von uns ginge das nicht so: Wir freuen uns, wenn wir helfen können – manchmal sind es nur kleine Maßnahmen – aber mit großer Wirkung.
Konkreter Anlaß meiner heutigen Freude: Ich konnte die Macher von PLURAGRAPH.de davon überzeugen, den Zugang zu ihrem Impressum benutzerfreundlicher und rechtssicher zu gestalten.

PLURAGRAPH, Plattform für Social-Media-Benchmarking und Social-Media-Analyse im nicht-kommerziellen Bereich

PLURAGRAPH, Plattform für Social-Media-Benchmarking und Social-Media-Analyse im nicht-kommerziellen Bereich

Die Berliner Online-Plattform für Social-Media-Benchmarking und Social-Media-Analyse ‘PLURAGRAPH’ bietet Organisationen mit Social-Media-Profilen von Politik bis Kultur kostenlos ein einfaches Social-Media-Ranking. Da die Anzahl solch günstiger Dienste oder Tools überschaubar gering ist, halte ich dieses Angebot für eine sehr begrüßens- und unterstützenswerte Initiative.

Die Platzierungs-Werte der Organisationen errechnen die Macher um Helmut und Niels Richter aus den verschiedenen meßbaren Erfolgs-Indikatoren der jeweiligen Social-Media (facebook-likes, GooglePlus Plus1, etc.), auf denen die Organisationen aktiv sind.

In die Bewertung gehen im Grunde die Leistungen aller Profile auf den bekannten Diensten ein. Auch wenn zur Zeit ein Engagement vor allem bei den ‘großen Drei’ – Google Plus / Youtube, facebook und Twitter – unverzichtbar ist, wird auch die Sichtbarkeit auf kleineren Plattformen im Berechnungsmodus berücksichtigt. So gehen auch die Verbreitungswerte weiterer Dienste wie Xing, LinkedIn, Diaspora, flickr, Pinterest oder Delicious in die Berechnung des Rankings ein.

Die Oberfläche von PLURAGRAPH ist übersichtlich strukturiert, durchdacht und auf das Wesentliche reduziert. Das Ziel, die Informationen möglichst benutzerfreundlich anzubieten, führte jedoch auch zu dem Einsatz einer Funktion, welche bei Erreichen des unteren Seitenendes einer Liste automatisch weitere Listenplätze nachlädt. Dies hat aber zur Folge, daß die Fußzeile der meisten Webseiten von PLURAGRAPH für den ‘normalsterblichen’ Benutzer nicht erreichbar ist, weil sie immer wieder durch die automatische Verlängerung der Liste nach unten aus dem sichtbaren (und klickbaren) Bildschirm herausgeschoben wird.

Wie ich schon im Know-How-Bereich von 4you-solutions.de schildere, fordert der Gesetzgeber zu Recht die “unmittelbare Erreichbarkeit” eines Links zum Impressum des Diensteanbieters im Internet.

Problem: Diesen Umstand machen sich dubiose Juristen mit ihrem unsympathischen  Geschäftsmodell zunutze, indem sie Abmahnungen über tausende Euro verschicken. Ein kleiner Fehler hier kann also unter Umständen sehr teuer zu stehen kommen.

Nachdem ich meine Bedenken hinsichtlich der Impressumpflichten des Ranking-Portals geäußert hatte, reagierten die Verantwortlichen von PLURAGRAPH sofort und fügten im Kopfbereich ihres Dienstes den weiteren Menüpunkt “Kontakt” ein.
Dieser führt nun zum Impressum, ist auf jeder Unterseite sichtbar und erfüllt somit die Forderung des Gesetzgebers nach unmittelbarer Erreichbarkeit (d.h. maximal 2 Klicks) des Impressums einer Website.
Problem erkannt – Problem gebannt!


Roland Wiegmann, 4you-solutions - Content-Management / Web-Service / Web-Beratung - Hamburg-EimsbüttelAutor:Roland Wiegmann, 4you-solutions
(Google+ Profil)

(Content-Management / Web-Service / Web-Beratung) Hamburg-Eimsbüttel


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ragetagol – Erkenntnisgewinn für Suchmaschinenoptimierung?

Regelmäßig werden in der Suchmaschinenoptimierer-Szene kleine Wettbewerbe ausgelobt, in denen es darum geht, wer mit seinen SEO-Methoden ein frisch geschaffenes Kunstwort wie ‘ragetagol’ in den Google-Suchergebnislisten möglichst weit nach oben bekommt – kleine Wettläufe unter Profis, in denen diese alle möglichen und ‘unmöglichen’ Tricks der Suchmaschinenoptimierung anwenden, um das Kunstwort mit eigenen Seiten in den Google Suchergebnissen vor die der anderen SEOs zu bekommen – so wie im ‘richtigen’ Leben.

Hat Blackhat-SEO durch Keyword-Spamming bei Google noch eine Chance?

Inhalt:

  • Die Schlechten in’s Kröpfchen – die Besten in’s Töpfchen
  • Blackhat- und Whitehat-SEO
  • SEO-Test oder SEO-Contest ‘ragetagol’?
  • Das Google-Kurzfristergebnis
  • 20 Monate später -
    welche Reihenfolge liefert Google beim Key “ragetagol” aus?
  • Schlechtes Fazit für Googles AntiSpam
  • Update 09. Februar 2014 (ca. 3 Wochen später)

Die Schlechten in’s Kröpfchen – die Besten in Töpfchen

Nun sind den Suchmaschinen – allen voran Google -  nicht alle dabei zum Zuge kommenden Mittel der SEOs recht und ihre Macher bemühen sich, mittels ausgefeiltester Algorithmen nur die ‘besten’ Webseiten (im Sinne von: Welche Webseiten beantworten die Frage(n) des Users am besten?) auf den ersten Plätzen der Suchergebnis-Liste (SERP) zu präsentieren.

Führt aber selbst einfachstes, offensichtliches Keyword-Spamming nach wie vor zum Ziel?

Blackhat- und Whitehat-SEO

Google möchte (im Sinne seiner Benutzer), daß jeder auf seiner Internetseite den infragestehenden Begriff (das Produkt, die Dienstleistung) bestmöglich erläutert und idealerweise damit viele andere davon so begeistert, daß sie Links von anderen Websites aus (Blogs / Social Media / …) darauf setzen, sogenannte Backlinks (‘Whitehat-SEO)’. Die Wirklichkeit weicht wie immer von diesem Werbeparadies ab. Und so bemühen sich SEOs, die betreuten Produkte nicht nur im besten Lichte darzustellen, sondern den Suchmaschinen eben auch mit anderen Methoden die Produktqualitäten zu vermitteln. Das ging (und geht) z.B. mit einer Häufung des fraglichen Produktnamens (Begriffes / Suchwortes) – Stichwort  ‘Keyword-Dichte’ – bei übermäßigem Gebrauch ‘Keyword-Spamming‘ genannt. Das ging (und geht) mit künstlich erzeugten Backlinks und auf diversen anderen Wegen, die man dann in ‘Whitehat-SEO’ (die erlaubten Methoden) und ‘Blackhat-SEO‘ (die unerwünschten Methoden) aufteilt.

SEO-Test oder SEO-Contest ‘ragetagol’?

Vor etwa 20 Monaten nun interessierte Martin Mißfeldt auf seinem tagseoblog.de, ob die seit Jahren angekündigten Bemühungen der großen Suchmaschine Google, zumindest die Doping-Methode Keyword-Spamming zu unterbinden, erfolgreich waren oder nicht und führte einen kleinen SEO-Test durch.

Ein SEO-Test für den Key 'ragetagol' - Hier die Testseite

Ein SEO-Test für den Key 'ragetagol' - Hier eine der ursprünglichen Testseiten

Er schuf ein Kunstwort namens “ragetagol“, welches es bis dato nicht gab und für das Google entsprechend noch gar keine Fundstellen in seinem Index hatte.
5 Testseiten sollten zeigen, ob Google einfachste Blackhat-SEO überwindet.

  • eine leere Seite, welche das Keyword – für den User nur oben im Browser sichtbar – nur im Seitentitel (<title>) führte
  • eine Seite mit krassem Keywordstuffing (d.h. im Extrem: “ragetagol, ragetagol, ragetagol, ragetagol, ragetagol, ragetagol, …” – auch Keyword-Spamming genannt – Blackhat-SEO, s.o.)
  • eine ‘normale’ Content-Seite wie ein User (und Google) sie sich wünschen würde
  • eine fast leere Seite, die aber auf einer Website zu finden war, die Google schon vorher als relativ hochwertig (Trust) eingestuft hatte
  • eine Verteiler-Seite (bei einem Produkt-Katalog wäre dies die Kategorie-Seite), welche die vier anderen verlinkt

Das Google-Kurzfristergebnis

Kurzfristig schien Grund zum Jubeln, die Keywordstuffing-Seite, in der nur ‘ragetagol’ gehäuft wurde, erschien nicht einmal in den Google Suchergebnissen. Hier die damalige Rangliste:

  1. Die Content-Seite
  2. Die Verteilerseite
  3. Die leere Seite auf Universal-Seo, die nur das Keyword imTitle hat
  4. Die (fast) leere Seite im tagSeoBlog
  5. Eine Tipblog-Seite mit einem Kommentar, der das Stichwort ‘ragetagol’ enthielt
  6. weitere Tipblog-Seiten, auf denen dieser Kommentar erwähnt wurde

M. Mißfeld in seinem Fazit: “Keyword-Stuffung ist tot. … Anscheinend hält Google die Content-Seite für relevanter als die verlinkte. … Der Trust-Faktor des tagSeoBlog bringt offenbar nichts.”

Aber schon in einem der ersten Kommentare wandte Malte Landwehr sofort ein, daß womöglich nur bewiesen sei, daß nur plumpes Keyword-Stuffing tot sei und eine gestuffte Seite – z.B. mit der Hilfe einiger Backlinks – es trotzdem in den Google-SERPS nach oben schaffen könnte.

Was (oder wer? ;-) ) auch immer dafür verantwortlich war – bereits 1 Monat später rankte die Spamseite “ragetagol-unendlich” bereits auf Platz 1 der Google-SERP und behauptete längere Zeit vordere Ränge.
Das hat mich bewogen, einmal zu schauen, wie Google heute – 20 Monate später – diese Seiten bewertet.

20 Monate später -
welche Reihenfolge liefert Google beim Key “ragetagol” aus?

  1. dofollow.de (M.O. Hamann) – die ursprüngliche Spam-Seite als Zitat -
    und damit reichlich spammig !!!
  2. diagnoseo.de – ein SEO nutzt den SEO-Test “ragetagol”/ SEO-Contest zur Werbung für ein SEO-Diagnose Tool
  3. seo.at – ein weiterer SEO berichtet kurz über den Ragetagol-Test und schafft damit ‘Bronze’, wobei dieser Bericht meinethalben als Content-Seite durchgeht
  4.  –> universal-seo.de – die ursprüngliche Content-Seite,
    immerhin noch Platz 4 für den ‘guten’ Content
  5. –> universal-seo.de – die originale Spam-Seite auf Platz 5 !!!
    Mitten auf Seite 1 die Spam-Seite – hat jemand darauf verlinkt, oder warum rankt die so gut?
  6.  tipblog.de – der alte, erste Blog-Kommentar
  7. www.seoigg.de – eine Seite, die nicht etwa wegen guten Contents oder hoher Keyword-Dichte – schon gar nicht mit dem Begriff ‘ragetagol’ – gut rankt …
  8. networkedblogs.com – leitet um auf dofollow.de (also wieder M.O. Hamann, s.o.), immerhin eine Seite, auf der sich der Autor mit dem Test in 1 Satz beschäftigt, ansonsten aber den Inhalt der Spam-Seite kopiert – ergo ebenfalls Spam !!!
  9. Google schaltet Bilder zum Keyword ‘ragetagol’ – mehr oder weniger passend
  10. Der Blogpost des Testers (Mißfeldt), mit dem die Geschichte ihren Anfang nahm – wenn dies nicht wirklich eine Wunsch-Contentseite für User / Google ist …
  11. artikelschleuder.de – ein blogpost von M.O. Hamann, der ‘ragetagol’ kurz anreißt, sich aber ansonsten mit Backlinks / Linkbuilding beschäftigt

Diese Google-Suche (nicht eingelogged bei Google) erfolgte mittels Firefox.
Hier der Screenshot dazu:

Die Google-SERP-Liste zum Suchkeyword ragetagol

Die Google-SERP 15.01.2014 zum Suchkeyword ragetagol

Interessant vielleicht noch der Umstand, daß die selbe Reihenfolge von Google auch dem eingeloggten Firefox-User geliefert wird und das konstant über mehrere Tage. Der Safari-Nutzer aber bekommt keine Bilder und die Fundstellen auf 7 und 8 (s.o.) tauschen die Plätze. Bekam der Firefox-User auf Platz 11 immerhin noch das Artikelschleuder-Posting, bekommt der Safari-Nutzer stattdessen gleich das nächste Ergebnis (hier auf Seite 2, Platz 1).

Schlechtes Fazit für Googles AntiSpam

Mein Beileid, Matt Cutts. Natürlich ist auch dieses Ergebnis – wie so oft beim Warum und Wie in puncto Google-Algorithmus – ein Stochern im Nebel. Anzunehmen ist, daß andere Sites, die sich mit diesem Test beschäftigen, Links auf die Spam-Seite(n) gesetzt haben (was ich hier tunlichst minimieren wollte). Aber wie dem auch sei – Keyword-Spam blüht und gedeiht – trotz aller Google-Maßnahmen.

Ragetagol-Fazit: Keyword-Spamming funktioniert nach wie vor!

 

Update 09. Februar 2014

Content hat noch Chancen bei Google ;-)
Dieses Blog-Posting sowie das dazugehörige Google-Plus-Posting wurden mittlerweile (ca. 3 Wochen nach dem Posting) von Google auch auf die erste SERP gezogen. Man sieht allerdings auch, wie unterschiedlich verschiedene User zum selben Zeitpunkt mit der selben IP von Google bedient werden:
Links: Firefox f. Windows, nicht eingelogged,
Rechts: bei Google eingelogged (Firefox f. Mac, Google-User nicht mit 4you-solutions-Mail-Adresse). Der Einfluß der Suchhistorie des eingeloggten (‘befreundeten’) Userprofils ist sehr wahrscheinlich groß.
Links: Der nicht eingeloggte User bekommt dieses Blogposting auf SERP1, Platz 1.
Rechts: Dem bei Google eingeloggten User wird diesen Artikel erst auf Platz 9 ! präsentiert.
Während dieses Posting auf der linken Seite der einzige Content von 4you-solutions bleibt, bekommt der Google-User rechts – quasi zum Ausgleich noch das Google-Plus-Posting sogar auf Platz 5 (für den User doch wohl eher in der Bedeutung nachgelagert aber für Google wohl wichtiger …) und das eigentliche Posting noch einmal per Blog-URL auf Platz 10.
Obendrein werden dem eingeloggten User auch noch die Author-Integrationen angezeigt.

Aber keyword-spam-verseucht sind die SERPs von Google nach wie vor. Startet der Spamfilter womöglich erst bei größeren (ernstgemeinten) Seiten?

Die Google-SERP-Liste zum Suchkeyword ragetagol

Die Google-SERPs vom 09.02.2014 zum Suchkeyword ragetagol




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Als Eimsbütteler Freiberufler oder Kleinunternehmen im Internet gefunden werden? Das geht.

Eimsbütteler Freiberufler / Kleinunternehmen bei Google oben in Eidelstedt, Schnelsen, Niendorf, Lokstedt, Stellingen, Halstenbek

Als es noch reichte, irgendeine Homepage in’s Internet zu stellen, um dort gefunden zu werden, suchten die meisten Kunden noch im Branchenbuch.
Heute sucht jeder im Internet, und die meisten Unternehmen haben eine eigene Homepage. Die Wahrscheinlichkeit, als Freiberufler, klein- oder mittelständisches Unternehmen aus Hamburg Eidelstedt im Informations-Heuhaufen des Web gefunden zu werden, erscheint gering. Trotzdem weiß jeder: die eigene Homepage / Website ist unverzichtbar.
Darum wird so mancher Euro in die Internetseite und in Google AdWords-Kampagnen gesteckt, so manche Stunde der eigenen Zeit geopfert, um darüber Kunden zu gewinnen.
Und der Erfolg?

Inhalt:

  1. Internet-Schaufenster ohne Laufkundschaft
  2. Nicht mit der Masse schwimmen
  3. Will der Kunde einen Warenkatalog oder die Lösung seines Problems?
  4. Schwere Tapete Tapetenkleister
  5. Schmerzen nach einer Sportverletzung
  6. Wenn die Gasheizung kaputt ist
  7. Lokales Online ist Trumpf
  8. Keine Angst vor’m Anderssein
  9. Was sucht Ihre Kundschaft wirklich?

Internet-Schaufenster ohne Laufkundschaft

Sicher – wer schon weiß, daß z.B. der “Eidelstedter Heizungsbauer Sorgsam” eine Homepage hat, findet diese mit Hilfe von Google auch. Und seine Telephon-Nummer, die Öffnungszeiten, etc. können so nachgeguckt werden. Das Internet-Schaufenster (der Internet-Katalog) ist vorhanden. Jetzt fehlt es nur noch an Passanten, um im Bild zu bleiben.

Aber die müssen das ‘Schaufenster’ ja erst einmal finden.

Im Gegensatz zum Ladengeschäft in der Einkaufspassage gibt es hier im WWW keine Laufkundschaft. Es kommt niemand zufällig bei seinem Schaufensterbummel bei Ihnen vorbei.

Über 2 Drittel aller Konsumenten starten ihre Internet-Recherche mit einer Suchmaschine!Logische Folge: Die eigene Homepage muß es also bei Google nach oben auf die Liste schaffen, um neue Kunden zu finden. Und hier ist es kein gangbarer Weg, nur eine Homepage zu haben, “weil man eben heute eine haben muß”. Hier ist ein zu Ihrer Branche und Ihrem Betrieb passender, gezielter Einsatz von Suchmaschinenoptimierung erforderlich. Bei schon existierender Homepage müssen die Schwächen und Stärken analysiert werden. Manchmal reichen kleine Veränderungen.

Zu allem Unglück werden die vorderen Google Suchergebnisse häufig auch noch von der großen Konkurrenz, bezahlter Werbung, City-Katalogen und Ausschreibungsportalen blockiert. Geben Sie einmal “Heizungsbau Sanitär Eimsbüttel” ein, und sie wissen, was gemeint ist.

Nicht mit der Masse schwimmen

Von Google gefunden: Eimsbütteler Freiberufler oder Kleinunternehmen schwimmt nicht mit dem StromEine durchschnittliche, günstige Baukastenlösung, egal ob von bekannten Internet-Providern oder landesweit agierenden Web-Agenturen, kann nur zu einer erfolglosen Durchschnitts-Homepage führen. Nichts gegen den preisgünstigen Baukasten an sich, aber Standardprodukte, Standardtexte, Standardbilder begeistern weder Ihre Kunden noch Google.
Warum sollte die Suchmaschine auch Heizungsbauer Sorgsams Website auf einen vorderen Platz befördern, wenn diese sich von denen anderer Klempner in Eimsbüttel in nichts unterscheidet?

Wohlgemerkt: Ein teures ‘modernes Design’ ist Google egal.
Hier zählt nur Text. Und das ist auch gut so.

Will der Kunde einen Warenkatalog oder die Lösung seines Problems?

Der Kunde sucht nur vielleicht Ihr Angebot, bestimmt aber eine Lösung für sein Problem.
Was das bedeutet?

Beispiel 1:
Schwere Tapete Tapetenkleister

Nehmen wir als erstes Beispiel, daß ein Kunde für eine besonders schwere Tapete einen passenden Kleister benötigt. Wenn er schon weiß, daß er “Gewebekleber” oder einen anderen “Spezialkleber” benötigt, dann kann er danach auch bei Google suchen. Anderenfalls – Problem – muß er umständlich den Webshop eines Baumarktes finden, dort mit einer hoffentlich guten internen Suchfunktion nach vielleicht “Tapetenkleister” suchen, um dann bestenfalls die Lösung seines Problems als Produkt “Gewebekleber” in der Suchliste zu finden.
Einfacher – und die schnelle Lösung seines Problems – wäre für ihn, wenn Google Ihre Homepage der Sucheingabe “schwere Tapete Tapetenkleister” zuordnet.
Bei diesem einfachen Beispiel führt die Google-Suche tatsächlich schnell zum Ziel, weil sowohl Kleister-Hersteller wie auch Shops bereits den besseren Lösungsweg gehen.

Beispiel 2:
Schmerzen nach einer Sportverletzung, wonach sucht der Kunde?

  • Lautet die Google-Suche: “Physiotherapie Eimsbüttel”,
  • lautet die Google-Suche: “FascienDistorsionsModell Eimsbüttel” oder
  • lautet die Google-Suche: “manuelle Schmerztherapie Eimsbüttel”?

Ordnet Google Ihre Homepage auf Grund Ihrer Inhalte nur dem ersten Fall zu, kommen Sie höchstens mit einer ansonsten stark optimierten Homepage und mit Glück auf die erste Seite der Google-Suchergebnisliste (SERP), weil Sie ansonsten in der Masse der Physiotherapeuten untergehen.

Findet Google, daß Ihre Homepage zum zweiten Fall paßt, sind Sie der Spezialist, dessen Können anhand dieses Fachbegriffs tatsächlich gesucht und gefunden wird.

Geben Sie Google mit Ihrer Homepage zu verstehen, daß Sie bei der dritten Google-Suche gezeigt werden möchten, gibt Google Ihnen und Ihrer Homepage eine reelle Chance oben in der Google-SERP gefunden zu werden.

 

Suchen oder Finden? Warenkatalog oder Lösung des Problems anbieten?Beispiel 3:
Wenn die Gasheizung kaputt ist

  • lautet die Google-Suche: “Klempner Eimsbüttel” oder
  • lautet die Google-Suche: “Reparatur Gasheizung Eimsbüttel”?

Im ersten Fall geht das Webangebot Ihrer Klempnerei in der Masse der Anbieter unter,
im zweiten Fall sind Sie bei Google ganz weit oben.
Berücksichtigen Sie dies, ist Ihre Website auf dem besten Weg.

Lokales Online ist Trumpf

Glauben Sie, ein Wohnungseigentumer aus Stellingen sucht einen Klempner aus Wandsbek?
Na also.

Und warum, glauben Sie, zeigt Google bei der Sucheingabe von “Klempner Stellingen” in seinem Siebenerpack-Fenster nur 2, die wirklich in Stellingen seßhaft sind?
Weil für Google nur 2 erkennbar aus Stellingen kommen !

Lokales online stellen heißt 'Gefunden werden'! Eimsbüttel, Eidelstedt und andere Stadtteile werden bei Google gefunden.Eigentlich logisch: Wenn die Suchmaschine Ihre Homepage dem Stadtteil Stellingen zuordnen soll, dann muß ‘Stellingen’ auch nicht nur – wenn überhaupt – im Impressum vorkommen, sondern auf jeder einzelnen Webseite.

Jede zweite mobile Suche hat heute einen lokalen Bezug!
Auf dem Desktop machen lokale Anfragen bei Google ein Fünftel aller Suchen aus – Tendenz steigend.
Geben Sie Google eine Chance, Ihren Betrieb bei lokalen Suchen anzuzeigen.

Keine Angst vor’m Anderssein

Die kleinen Unterschiede zur Konkurrenz – Ihre Alleinstellungsmerkmale – sind die Pfunde, mit denen Sie wuchern sollten.
Um sich mit einem Alleinstellungsmerkmal abzuheben, müssen Sie auch keine exklusive Dienstleistung oder ein ganz spezielles Produkt anbieten. Machen Sie sich doch für Ihr Viertel und auch für Google interessant, indem Sie ausschließlich Ihrem eigenen Stadtteil einen besonderen Nachbarschafts-Service oder -Rabatt bieten.

Spezialisierung ist Trumpf: Herr Sorgsam möchte weniger Bäder und mehr Heizungen bauen. D.h. Heizungen bekommen auf seiner Website ein besonderes Gewicht (also mehr Seiten) am besten gewürzt mit persönlichen Tipps vom “Fachmann Sorgsam”.

Was sucht Ihre Kundschaft wirklich?

Wir sprechen Ihre Sprache und kein Fachchinesisch!  Und wenn Sie jetzt noch die wirklichen Google-Sucheingaben Ihrer Kundschaft berücksichtigen, sind Sie auf der Zielgeraden.
Welche Worte benutzt Ihr Stadtteil bei der Suche? Wird in Ihrem Stadtteil wohl eher der ‘Gas- und Wasserinstallateur’ oder der ‘Klempner’ gesucht?

Wußten Sie, daß die meisten Leute nach ‘Spielzeug’ suchen, die Hersteller aber oft ‘Spielwaren’ anbieten?

Nicht nur die Problemlösung hat Vorrang vor dem Schaufenster.
Auch die Kundensprache ist anders als Ihr ‘Fachsprech’.

 




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